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Geschichte des Vereines

Verein zur Förderung der allgemeinen und beruflichen Bildung e. V.

Mitgliederzahl: 50 aktive Mitglieder

Gründungsjahr:
1985

Gründungsmitglieder:
Menschen aus den Bereichen politische Bildung & Politik, Lehrer, Handwerker, Sozialarbeiter, Kaufleute, selbstständige Unternehmer und interessierte Personen

Gründungshintergrund:

  • Hohe Jugendarbeitslosigkeit, Lehrstellenmangel vor Ort
  • Aufbruchstimmung und öffentliche Diskussion und Debatten zu den Themen Arbeit und Grenzen der Ökonomie, Stagnation und strukturelle Veränderungen (erstmals hohe Arbeitslosigkeit)
  • Neues Denken im Bereich Ökologie/Umwelt, getragen durch Umweltkatastrophen (Harrisburg, Tschernobyl)
  • Politische Diskussion in den Universitäten zur Veränderung der Gesellschaft
  • Gründung von Wohngemeinschaften (Kommune 1) und Entstehung alternativer Betriebe in Selbstverwaltung.
  • Veränderungen der politischen Kultur durch Partei "Die Grünen", auch im Kreis Minden-Lübbecke
  • Die Jugendlichen gingen als "Null-Bock-Generation" in die Geschichte ein. Jugendliche lehnten sich gegen die Gesellschaft auf und wollten nicht wie Väter und Großväter werden.

 

Ziel der Ausbildungswerkstatt:

  • Perspektiven schaffen für Jugendliche durch (Re-)Integration in die Gesellschaft im Rahmen eines umfassenden Ansatzes von Leben und Arbeiten
  • Umsetzung der Aspekte Selbstverwaltung und Ökologie durch Schaffung neuer Formen von Arbeit und Organisation

 

Vorbild waren Ausbildungswerkstätten in Hessen, Hamburg, Bremen, im Ruhrgebiet und in Westberlin

 
Entwicklung und Veränderung des Ansatzes:
Nach einer Zeit der Selbsterfahrung wurden strukturelle und organisatorische Veränderungen innerhalb des Vereins umgesetzt, weg von der Selbstverwaltung hin zu einer Struktur von kleinen, weitgehend selbstständig arbeitenden Teams und einer sehr flachen Hierarchie in der Gesamteinrichtung. Das Ziel der Integration von benachteiligten Jugendlichen in die Gesellschaft durch berufliche Qualifizierung ist unverändert geblieben.